Initiative `Gewalt geht immer / violare humanum est'Initiative `Gewalt geht immer / violare humanum est'



Der Umgang mit Gewaltkriminalität durch Polizei, Justiz und Innenpolitik ist vorbildlich und wird
von den Bürgern mit großem Vertrauen belohnt. Gewalt ist ein natürlicher Teil der sozialen Ordnung –
ohne sie käme es zu Anarchie. Verantwortungsbewusste Frauen und Männer sollten sich bemühen, aggressive
Menschen nicht durch übertrieben selbstbewusstes oder unnötig couragiertes Verhalten zu provozieren.



Kriminologin
GENDER

Licht am Ende des Tunnels

Die Gleichstellungsbeauftragte Manu Peinrich stellt fest, dass es sich bei kriminellen Gewalttätern nach wie vor überwiegend um Männer handelt. Licht am Ende des Tunnels sieht sie erst, wenn beide Geschlechter 'vereinheitlicht' sind. Enttäuschte Bürger warnt Peinrich, das Gewaltmonopol, das der Staat einst vom Souverän geschenkt bekam, zurückzufordern.

# Fernab sprachwissenschaftlicher Weihen: Unwörter und Un-Unmenschen sorgen für Dissenz

# Identitäre Schwulitäten auf fernen Schlachtfeldern: Von Europa aus lässt sich leicht lästern




Strafrichter
UNPARTEILICHKEIT

Täterorientierte Kriminalpolitik ?

Mitglieder des überparteilichen Arbeitskreises Gewaltverbrechen – nein, danke ! ("Gebt Eure Waffen ab und lasst den Hass zu Hause!") kritisieren das Projekt `Gewalt-geht-immer´, weil man dort eine Versöhnung zwischen Gewaltkriminalität und Gesellschaft sowie das Ende der Legende eines möglichen Abbaus gefährlicher Kapitalverbrechen fordert.

# Das Projekt in der öffentlichen Wahrnehmung: Was bisher bei 'GEWALT-GEHT-IMMER' geschah

# Überzeugende Logik moderner Kriminalpolitik: Die Gewalttäter immer auch als Opfer akzeptieren




Pressesprecherin
KRIMINALITÄT

Medien verstärken Furcht vor Gewalt

Öffentliche Diskussionen über Kriminalpolitik drehen sich häufig um Phänomene aus den Schlagzeilen, wie Killerspiele, Raubüberfälle oder Geiselnahmen. Verantwortliche aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft stellen sich dabei dem Unmut vieler Bürger über paradox wirkende Urteile aus der Strafjustiz und die angeblich zunehmende Gewaltbereitschaft.

# Arbeitskreis `Gewaltverbrechen – nein Danke !´: Kriminalpolitik durch kompetente Fachkräfte

# Dr. Eberhard Klaschka konstatiert: Mit Qualitätspolitik für mehr Sicherheit




Unser Mann für Hamburg: Alexander Opaschewsky
STIFTUNG

Ehrenhaft verloren

Alexander Opaschewsky war dieses Jahr unser Mann für Hamburg: Bei der zivilgesellschaftlichen Stiftung 'moderne21' kämpfte er für unsere Initiative um die jährlich fließenden Fördergelder aus dem Spendentopf. Das Rennen machte zwar die Konkurrenz, aber dennoch gelang es Opaschewsky, dass über `Gewalt geht immer´ viel diskutiert wurde.

# Die Niedertracht und der Hype: Lena Meyer-Landrut und Roswitha Müller-Piepenkötter

# Parallel zur Täterfürsorge der Sozialindustrie: Der 'Weiße Ring' kümmert sich um die Opfer


'Gewalt-geht-immer' ist eine Initiative der Politik- und Kunstplattform 'moderne21'




Initiative GEWALT-GEHT-IMMER
Impressum, Basis




Video
'Gewalt geht immer'
GEWALT GEHT I.

Diskussion
Diskussion zum Thema 'Kriminalpolitik' (3teilig)
KRIMINALITÄT




an dieser Initiative beteiligte Aktivisten und Schauspieler
Désirée Angersbach, Eva Math,
Andreas Goebel, Lars Möhring,
Harald Geil, Carl von Hollen,
Monika Gossmann, Anita Puppe.




Video
Diskussion u.a. zum Thema 'Frauen in der Bundeswehr'
GEWALT & GENDER

Video
'Zoff in der S-Bahn'
S-BAHN-CLIPP




Information
Tag d. Kriminalitätsopfer 22.03.2016






"Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen." (Dieter Hildebrandt)
"Jeder hat soviel Recht, wie er Macht hat." (Baruch de Spinoza, holländischer Philosoph, 17. Jh.)
"Gesellschaft ist kein Verbrechen, sondern die Kraft, die das Verbrechen im Zaum hält." (Camille Paglia)




Reporter
ANACHRONISMUS

Schmerz statt Kommerz

Dass es auf Berlins Straßen ein wenig ruppiger zugeht als anderswo, ist gemeinhin bekannt und wird beispielsweise am 1. Mai sogar eher zu den Aktivposten der Hauptstadt gezählt. Doch was ein Ego-Shooter mittleren Alters sich dort an politisch motivierter Gewalt erlaubt hat, geht einfach zu weit ... A. Huber berichtet für den RBB sowie moderne21.

# Provokationen für die Berliner Republik: Schmerz satt in der Kommerz-Gesellschaft

# Die veröffentlichte Meinung mal `knallhart´: Keine mildernden Umstände für Todesschützen




Pädagogin
GESELLSCHAFT

Täter auf sich alleine gestellt

Das Strafmaß für die beiden `U-Bahn-Schläger´ von München, die im Dezember 2007 einen Rentner in einer viel beachteten Gewaltattacke beinahe getötet hätten, trifft nicht überall auf Zustimmung. Körperverletzung hin, Tötung im Affekt oder im Drogenrausch her: Sozialpädagogin Dorothea Sprong aus Hamburg-Altona macht der Sozialpolitik schwere Vorwürfe.

# Polizistinnen stehen ihren Mann: Irgendwann kommt diese Einsicht auch bei den Tätern an

# Musikeinsatz und körperliche Gewalt: Schuld veränderter Familienstrukturen ?




Krimineller
MASSENMEDIEN

Gewalt in den Medien

Die meisten vom Projekt Gewalt-geht-immer dokumentierten Aussagen verdeutlichen, dass es zum Thema 'Umgang mit Schwerkriminellen' nahezu ebenso viele Meinungen wie Experten gibt - Christian Pfeiffer und Toni Feller lassen grüßen. Klar ist nur, dass Eugen Sorg mit seiner Argumentation für die Existenz des Bösen auf der Welt gänzlich falsch liegt.

# Hauptsache, das Publikum johlt: Ingrid Van Bergen und Bu**ido kommen mörderisch gut an

# Zu wenig Aufmerksamkeit für die Täter: Höhere Priorität für Anti-Aggressionstraining




Autonome
AUSSTEIGER

Im ersten Anlauf gescheitert

Die Studentin Vera Warkentin wollte zusammen mit rund einem Dutzend anderer alternativer Aussteiger ihre Idee eines freien, autonomen und gerechten Lebens auf dem Land verwirklichen. Sie hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass 'Mutter Staat' nicht anders kann, als solche potentiell gefährlichen Vorhaben gewaltsam zu beenden.

# Ein Tag ist ein Jahr ist ein Leben: Einmal im Jahr gedenkt man korrekterweise der Opfer

# Schwenk auf die Opferperspektive: Hinterher ist man schlauer - gerade als guter Millionär


Fotostrecke
violare humanum est ?
VIOLENCIA

Empfehlung
Hörspiel 'Verrat auf dem Land' um berechtigte staatliche Gewalt gegen Aussteiger
LANDESVERRAT




weitere Initiativen und Bündnisse unter dem Dach von `moderne21´
Initiative gegen die Todesstrafe
Blog-Watch über spezielle 'Zeitung'
Kriminalpolitik und 'Ugly Times'




Video
Satire zum Thema 'Kriminalpolitik'
KRIMINALITÄT21

Extra
Die 'Gewalt-geht-immer'-Darsteller inmitten einer Auswahl von Mitwirkenden an allen Initiativen und Projekten der letzten acht Jahre (namentliche Nennung auf der Seite der jeweiligen Initiative bzw. des jeweiligen Projekts)
MITWIRKENDE




Themenverwandtes
Urteile gegen Zivilcourage







ZIVILGESELLSCHAFTLICHE INITIATIVEN UNTER DEM DACH VON moderne21:

DIE NAMEN DER BETEILIGTEN SIND AUF DEN JEWEILS VERLINKTEN SEITEN AUFGEFÜHRT





ALLGEMEIN

Violare humanum est - heute wie früher

Der Umgang mit Gewaltkriminalität durch Polizei, Justiz und Politik ist vorbildlich und wird von den Bürgern mit großem Vertrauen belohnt. Dennoch bleibt Gewalt ein natürlicher Teil der sozialen Ordnung, mit dem gelebt werden muss. Verantwortungsbewusste Frauen und Männer sollten sich deshalb bemühen, aggressive Menschen nicht durch übertrieben selbstbewusstes oder unnötig couragiertes Verhalten zu provozieren.

Projekt 'Gewalt-geht-immer' Mit wachsendem Unmut reagieren Teile der Öffentlichkeit auf den vermeintlich zu `laschen´ Umgang mit gefährlichen Straftätern. Es verbreitet sich die absurde Ansicht, das Strafrecht wirke nicht abschreckend, weil immer mehr Gewaltverbrecher in Deutschland ohne gerichtliche Verurteilung davonkommen. Sinnvolle kriminologische Relativierungen und Erklärungen wie die, dass sich eine Mehrzahl von gefährlichen Schlägern bei genauerem Hinsehen lediglich als etwas zu groß geratene Jungs entpuppt, stoßen bei Laien auf vorschnelle Ablehnung. Dabei wird gerne übersehen, dass insbesondere jungen Tätern ein förmliches Strafverfahren oft mehr schadet als nutzt. Die bundesdeutsche Kriminalpolitik verfolgt keinesfalls das Ziel, durch Verharmlosung oder gar Duldung von Gewaltverbrechen sowie angeblich überzogenen Täterschutz die Bevölkerung zu verängstigen, damit diese in der Hoffnung auf mehr Sicherheit für Leib und Leben eine Vergrößerung des Staatsapparates akzeptiert. Eine solche Strategie würde den Interessen der Bürger entgegenlaufen, daher ist diese Unterstellung abwegig.
Moderne Menschen tun gut daran, sich mit alltäglich gewordenen Gewaltdelikten -mögen sie im einzelnen auch noch so unangenehm erscheinen- abzufinden und zu arrangieren. Die Projektreihe `Gewalt-geht-immer´ leistet hierzu einen Beitrag, indem sie übertriebene Erwartungen zum Thema `Kriminalitätsbekämpfung´ mit der notwendigen political correctness konfrontiert und so Enttäuschungen vorbeugt.


SPEZIELL

Stellungnahme zum 'Tag der Kriminalitätsopfer'

Gleichstellungsbeauftragte Manuela Peinrich vor der Berliner PolizeiMit dem 'Tag der Kriminalitätsopfer', der in diesem Jahr auf den 22. März fällt, erinnert der Weiße Ring, eine Hilfsorganisation für Opfer und ihre Familien, an die Situation der durch Kriminalität und Gewalt geschädigten Menschen.
'Gewalt-geht-immer' ist eine zivilgesellschaftliche Initiative der offenen Politik- und Kunstplattform moderne21. Sie wirbt seit sechs Jahren um mehr Verständnis für die von Toleranz geprägte staatliche Kriminalpolitik bei einer nicht selten übersensiblen Öffentlichkeit.

Der Umgang mit Gewaltkriminalität durch Polizei, Justiz und Innenpolitik ist vorbildlich und wird von einer Mehrheit der Bürger mit Vertrauen belohnt. Die einschlägige Rechtsprechung der letzten Jahre legt nahe: Verantwortungs-bewusste Frauen und Männer sollten sich bemühen, aggressive Menschen nicht durch übertrieben selbstbewusstes oder unnötig couragiertes Verhalten zu provozieren.

Aktuell verknüpft Aktivistin Manuela Peinrich für `Gewalt-geht-immer´ das Problem der Gewaltkriminalität mit der `Gender´-Debatte, die ohne die Opferperspektive nicht denkbar wäre: „Kriminelle Gewalttäter sind nach wie vor ganz überwiegend männlich. Das ist strukturell bedingt und verwundert wenig. Viele Männer entziehen sich den staatlichen Gleichstellungs- und Gender-Vorgaben. Erst wenn beide Geschlechter vereinheitlicht sind - mit leichtem Vorteil für weibliche Eigenschaften - wird deutlich werden, dass sich vor den `neuen Menschen´ keiner zu fürchten braucht: Sobald wir diese erst einmal haben, wird niemand mehr aus der Rolle fallen und Männergewalt ist dann passé.“ Ein hoffnungsvoller Ausblick für die Opfer.

Da zahlreiche einschlägige Strafurteile rational und human denkenden Beobachtern schon seit Jahren nur noch unter satirischer Lesart sinnhaft erscheinen, bedient sich auch die Initiative `Gewalt-geht-immer´ vereinzelt parodistischer Mittel.
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