Initiative `Wir-sind-wichtig - Der Wirtschaft zuliebe !´Initiative `Wir-sind-wichtig - Der Wirtschaft zuliebe !´



Immer mehr Menschen treten wegen ihrer Unentbehrlichkeit in Beruf und neuen Medien in ihrem
Sozialleben kürzer. Sie bringen große Opfer für das Funktionieren der Wirtschaft und damit das Gemeinwohl.
Der daraus häufig resultierende Verzicht auf Familienleben und emotionale Stabilität ist kein Pappenstiel.
Die Initiative 'Wir-sind-wichtig' zollt den modernen Bürgern zusammen mit der Politik daher größten Respekt.



Initiative `Wir sind wichtig´
INDIVIDUALISIERUNG

Würde, Mut und Trost

Der Name 'Wir-sind-wichtig' dieser wirtschaftsnahen Initiative beschreibt die verbreitete Selbsteinschätzung moderner Individualisten. Sich ihrer Einzigartigkeit bewusste und von Bindungszwängen weitestgehend befreite Menschen bilden das Rückrad einer leistungsfähigen Ökonomie sowie eines expandierenden Wohlfahrtsstaats. Und das ist gut so.

# Trotz Individualisierung und Raubtierkapitalismus: Es gibt sehr wohl eine Gesellschaft !

# Das Projekt in der öffentlichen Wahrnehmung: Was bisher bei 'WIR-SIND-WICHTIG' geschah




Initiative `Wir sind wichtig´
ÖKONOMIE

Die Wirtschaft zeigt sich dankbar

Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft sollten den Gelderwerb im Allgemeinen und die berufliche Karriere im Besonderen als Dreh- und Angelpunkte modernen Lebens aufwerten. Illusionen schutzspendender familiärer Bindungen sind trügerisch und gefährlich. Viel eher müssen Karrierefrauen und Karrieremänner gewürdigt, ermutigt und getröstet werden.

# Bayerns Kälte gegen Berlins Wärme: Welche Unmenschen wollen uns den Ofen ausmachen ?

# Häufig Opfer von Spott und Hähme: Moderne Männer in Zeiten der Gleichstellungspolitik




Initiative `Wir sind wichtig´
PANTOFFELHELDEN

Die domestizierende Frau

Fortschrittliche Frauen haben die modernen westlichen Männer endlich da, wo sie sie haben wollen: Weg vom Schreibtisch und zu Hause auf dem Sofa. Jetzt sollten sich eigentlich Glück und Zufriedenheit einstellen, denn die kastrierten Herren der Schöpfung können sich nun endlich den jahrhundertelang vernachlässigten weiblichen Bedürfnissen widmen.

# Eine Hamburger People-Journalistin wagt ihn für uns: Den Blick auf uns selbst

# Richtige Frauen und falsche Männer: Machtverhältnis zwischen den Geschlechtern




Sven-Simon-Park in Hamburg-Rissen
DEMOGRAPHIE

Deutschland schafft sich ab ...

... und befindet sich dabei in guter Gesellschaft mit dem Rest der westlichen Welt. Worüber Selbsthasser und Misanthropen sich vielleicht zu Recht freuen, kann die Wirtschaft auf keinen Fall hinnehmen: Europa und Nordamerika müssen mit enormer Zuwanderung dagegen ankämpfen, aus quantitativen Gründen künftig eine kleinere Rolle in der Welt zu spielen.

# Die verunsicherte Gesellschaft als Erbe der 68er: Späte Einsicht oder gar Reue ?

# Weder Verhärmt, noch frustriert, noch vertrocknet: Moderne Frauen in Deutschland

'Wir-sind-wichtig' ist eine Initiative der Politik- und Kunstplattform 'moderne21'




Initiative WIR-SIND-WICHTIG
Impressum, Basis




Internationaler Tag des Glücks
Intern. Tag des Glücks 20.03.




Video
Video 'Parkbank-Dialog'
PARKBANK

Video
Video 'Ein Redakteur, wie er sein sollte'
REDAKTEUR




an dieser Initiative beteiligte Aktivisten und Schauspieler
Vera Göpfert, Christoph Drobig,
Nadja Grotefendt, Angela Jehring,
Anthony Krauskopf, Nina Ernst.




Video
Video 'Saß ein Blogger auf dem Sofa ...'
BLOGGERITIS

Fotostrecke
Fotostrecke zum Projekt 'Wir-sind-wichtig'
WIR SIND WICHTIG







Zitate aus dem 'Wir-sind-wichtig'-Projekt
"In unser aller Interesse: Gegen Misogynie und Misandrie ! Denn beides zusammen ergibt Misanthropie."
(Ursula Reifenstein-Herbig, Projekt 'WIR-SIND-WICHTIG')

"Der moderne Mensch - auch wenn er vielleicht nicht so aussieht - ist sehr verwundbar und verunsichert."
(Sonja Peters, 'BÜNDNIS ZUR BEIBEHALTUNG DER EINWOHNERHÖHERWERTUNG')

Sie sind überflüssig, vollkommen überflüssig. Herzlichen Glückwunsch !" (Michael Gaida)




Initiative `Wir sind wichtig´
LOBBYARBEIT

Einsatz für Wir sind wichtig

Manuela Holpert-Mang ist der Überzeugung, dass das Stiftungsgeld bei der Initiative `Wir sind wichtig – der Wirtschaft zuliebe´ am besten angelegt wäre. Unterstützt die Gruppe doch seit Jahren moralisch jene Menschen, denen die vollständige Ausrichtung ihres Lebens nach den Bedürfnissen der Ökonomie zunehmend Probleme bereitet.

# Die Lebensplanung lieber Experten überlassen: Das sind allesamt Misanthropen ? Von wegen !

# Mit professionellen Medien über Armut und Neoliberalismus aufklären: Hamburg statt Ost-Berlin




Initiative `Wir sind wichtig´
BETROFFENHEIT

Am Anfang stand die 08/15-Strategie

Kritik an den Folgen der individualisierten Gesellschaft ist potentiell unbequem. Gerade die Redakteure der Massenmedien halten sich hier auffällig zurück, Daher setzte moderne21 für die 'wir-sind-wichtig'-Initiative zunächst auf den üblichen und bewährten `Betroffenheits-Jargon´ für ihre Öffentlichkeitsarbeit. Die positive Resonanz gab den Aktivisten recht.

# Millionen Existenzen verkorkst: Einsamkeit als Preis für ein marktkonformes Leben

# Entfremdung zwischen den Geschlechtern: Ego-Industrie weiterhin auf Wachstumskurs




Initiative `Wir sind wichtig´ als Teil der `Kreativen Mitte´
GLOBALISIERUNG

Kreative Mitte

Die forcierte Globalisierung fordert den Menschen große Opfer für das Funktionieren der Wirtschaft ab. Oft ohne, dass diese sich dessen bewusst sind. Dahinter steckt zwar keine böse Verschwörung, aber weil der Verzicht auf Familienleben und emotionale Stabilität kein Pappenstiel ist, muss die `kreative Mitte´ den Menschen mit Zerstreuung Trost verschaffen.

# Eindeutig böse und abzulehnen: Öffentliche Bekenntnisse zur Abneigung gegen Steuern

# EU-Kommission unbeirrbar auf dem richtigen Kurs: Kinder als Gefahr für die Karriere




Diskutant Wegner von den Prenzlbashern 2009 im `Kunsthaus Tacheles´
GENTRIFIZIERUNG

Vom Hype zum Bashing

Der Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg ist weit über die Grenzen der Hauptstadt bekannt und gilt gemeinhin sowohl als Synonym für erfolgreiche Gentrifizierung als auch als Geburtsstätte der `digitalen Bohème´ sowie des `Latte-Macchiato´-Kultes. Hier und dort regt sich im urbanen Nabel der Welt jedoch auch Widerstand gegen den Hype um die `Generation Single´.

# Alternativlose Hauptstadt an der Spree: Diskussion über den 'Berliner Mehrwert'

# Die Wirtschaft ist uns allen lieb und teuer: Rückendeckung durch progressive Kräfte


Diskussion
Video-Mitschnitt der 'Berliner Mehrwert'-Diskussion im 'Kunsthaus Tacheles' [2010]
'MEHRWERT'-VIDEO

Diskussion
Audio-Mitschnitt der 'Berliner Mehrwert'-Diskussion im 'Kunsthaus Tacheles' [2010]
'MEHRWERT'-AUDIO




Gender-Spezial
Moderne Frauen sind keine Tussis,
Moderne Männer keine Opfer.




Diskussion
Diskussion zum Thema 'politische Aktionskunst'
AKTIONSKUNST

zivilgesellschaftliches Bündnis unter dem Dach von `moderne21´
Bündnis `Kreative Mitte´
KREATIVE MITTE




Video
Diskussion u.a. zum Thema 'Wirtschaft & Kunst'
WIRTSCH. & KUNST







ZIVILGESELLSCHAFTLICHE INITIATIVEN UNTER DEM DACH VON moderne21:

DIE NAMEN DER BETEILIGTEN SIND AUF DEN JEWEILS VERLINKTEN SEITEN AUFGEFÜHRT





Initiative

'WIR SIND WICHTIG'

'Wir sind wichtig' ist eine zivilgesellschaftliche Initiative der offenen Politik- und Kunstplattform moderne21. Sie unterstützt seit drei Jahren Politik und Wirtschaft dabei, die berufliche Karriere als Dreh- und Angelpunkt modernen Lebens aufzuwerten.

Ein Stein auf dem anderenEine wachsende Zahl von Menschen tritt wegen ihrer subjektiv empfundenen beruflichen Unentbehrlichkeit in ihrem Sozialleben immer kürzer. Unabhängig davon, ob sie tatsächlich unersetzbar sind oder nicht, bringen sie große Opfer für das Funktionieren der Wirtschaft und damit das Gemeinwohl. Der daraus sehr häufig resultierende Verzicht auf Familienleben, elementare Glückserfahrungen und emotionale Stabilität ist nicht zu leugnen. Die Millionen Einzelkämpfer müssen daher von Initiativen wie 'Wir-sind-wichtig' gewürdigt, ermutigt und getröstet werden. Den Menschen soll ihr Unbehagen genommen und mit Hilfe von Aktionen, Diskussionen und der Dokumentation moderner Biographien gezeigt werden, dass sich Individualisierung und Marktwirtschaft sehr gut miteinander vereinbaren lassen.

Hinter Wir-sind-wichtig stehen neben Vertretern aus Politik, der boomenden Selbstverwirklichungsindustrie und Gewerkschaften Bürgerinnen und Bürger, die sich einbringen und gleichzeitig der Notwendigkeit ihrer Opfer für die Wirtschaft vergewissern wollen. Es sollte vor allem von der Politik aufrichtiger als bisher kommuniziert werden, dass beruflicher Erfolg nun einmal der Fetisch der modernen Zeit ist, dessen Nebenerscheinungen wie Einsamkeit und familiäre Entwurzelung adäquat durch Geld, Sozialarbeit oder neue Medien zu lösen sind. Durch Konsumchancen können Einsamkeitsgefühle kompensiert werden, beruflicher Erfolg kann fehlende Bestätigung im sozialen und familiären Bereich ersetzen. Den Menschen wird heute statt zu Hause in ihren Unternehmen vermittelt, dass sie einzigartig und wichtig sind. Sie fühlen sich dort unabkömmlich und wollen nicht riskieren, ihre Lebenskraft und ihre Kreativität für anfällige soziale Bindungen drohendem Verschleiß auszusetzen.

Die Aktivisten von Wir-sind-wichtig helfen dem Staat, die altmodische Illusion schutzspendender sozialer Bindungen in Familie, Freundeskreis und Nachbarschaft als gefährlich zu entlarven. Deren vermeintliche Funktion als `Sicherheitsspender´ wurde insbesondere von Soziologen bereits im vorigen Jahrhundert als Trugbild entlarvt und von vorausschauenden Politikern durch einen soliden und großzügigen Wohlfahrtsstaat ersetzt. Dieser sorgt weitgehend frei von menschlicher Irrationalität seither für Verlässlichkeit im Leben der Deutschen und garantiert so das Funktionieren von Wirtschaft im Großen und Privatleben im Kleinen. Wegen der Unverzichtbarkeit beruflichen Erfolgs für die Selbstverwirklichung hatten bereits führende Vertreter der 68er-Generation einengende gesellschaftliche Normen und Werte als Hindernisse für den Individualismus erkannt und erfolgreich bekämpft. Ihre geistigen Erben verstehen es sehr gut, ökonomisch funktionalisierte Sexualität mit den Grundsätzen des Feminismus und der Single-Gesellschaft zu verknüpfen. Ungünstig wirkt sich hierbei allenfalls die wegen politisch gebotener Maßnahmen wie dem Gender-Mainstreaming rapide abnehmende Anziehung zwischen den ehemals sehr gegensätzlichen Geschlechtern aus.

Der Initiative zufolge sind moderne Gesellschaften, deren Sozialstrukturen sich – unterstützt von Wirtschaft und Politik - radikal im Umbau befinden, von einer grundsätzlich positiven Haltung gegenüber staatlichem Wirken geprägt. Antietatistische Einstellungen, wie etwa Margaret Thatchers Aussage, nach der es keine Gesellschaft gäbe, sondern „nur Individuen, die für ihre Familie und ihre Nachbarn sorgen“, können daher keine Oberhand gewinnen. Die Akzeptanz staatlicher Sozialleistungen ist im Gegenteil gestiegen, da das Arbeitseinkommen wegen wachsender Abgabenquoten selbst für Alleinstehende und Kinderlose oft nicht ausreicht. `Wir-sind-wichtig´ kritisiert jedoch, dass viele Massenmedien noch immer zu einseitig über die sehr subjektiven Schattenseiten karriereorientierter Lebensbiografien berichten. Das Phänomen `Einsamkeit in der Single-Gesellschaft´ wird unnötig dramatisiert – bewährte Lösungen, wie beispielsweise Haustiere, werden hingegen zu selten aufgezeigt