Der Umgang mit Gewaltkriminalität durch Polizei, Justiz und Innenpolitik ist vorbildlich und wird
von den Bürgern mit großem Vertrauen belohnt. Gewalt ist ein natürlicher Teil der sozialen Ordnung –
ohne sie käme es zu Anarchie.
Verantwortungsbewusste Frauen und Männer sollten sich bemühen, aggressive
Menschen nicht durch übertrieben selbstbewusstes oder unnötig couragiertes Verhalten zu provozieren.
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KRIMINALITÄT
Medien verstärken Furcht vor Gewalt
Öffentliche Diskussionen über Kriminalpolitik drehen sich meistens um
Phänomene aus den Schlagzeilen wie Killerspiele, spektakuläre
Raubüberfälle oder Geiselnahmen. Verantwortliche aus Politik, Verwaltung
und Wissenschaft stellen sich dabei dem Unmut vieler Bürger über
paradox wirkende Urteile aus der Strafjustiz und die angeblich
zunehmende Gewaltbereitschaft.
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UNPARTEILICHKEIT
Täterorientierte Kriminalpolitik ?
Mitglieder des überparteilichen Arbeitskreises Gewaltverbrechen – nein, danke !
("Gebt Messer, Pistolen und Gewehre ab und lasst den Hass zu Hause! ")
kritisieren das Projekt `Gewalt-geht-immer´, weil man dort eine
Versöhnung zwischen Gewaltkriminalität und Gesellschaft sowie das Ende
der Legende eines möglichen Abbaus gefährlicher Kapitalverbrechen
fordert.
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DUNKELFELD
Big Brother für schwere Jungs
Gewaltkriminalität haftet aller Aufklärungsarbeit zum Trotz nach wie vor
etwas Unseriöses und Clandestines an. Aktionen der kreativen Mitte
haben daher zusammen mit Medien und Politik dafür zu sorgen, dass die
Täterperspektive nicht zusehends ins Abseits gerät und Gewaltverbrecher
gut von den Überwachungskameras erfasst werden können.
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AUSSTEIGER
Im ersten Anlauf gescheitert
Im nordöstlichen Brandenburg wollte die Germanistikstudentin Vera
Warkentin zusammen mit rund einem Dutzend anderer alternativer
Aussteiger ihre Idee eines freien, autonomen und gerechten Lebens
verwirklichen. Sie hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass 'Mutter
Staat' solcherlei potentiell gefährliche Vorhaben auf keinen Fall
erlauben kann.
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"Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen." (Dieter Hildebrandt, Kabarettist) "Jeder hat soviel Recht, wie er Macht hat." (Baruch de Spinoza, holländischer Philosoph, 17. Jh.)
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ANACHRONISMUS
Schmerz statt Kommerz
Dass es auf Berlins Straßen ein wenig ruppiger zugeht als anderswo, ist
gemeinhin bekannt und wird beispielsweise am 1. Mai sogar eher zu den
Aktivposten der Hauptstadt gezählt. Doch was ein Ego-Shooter mittleren
Alters sich kürzlich an politisch motivierter Gewalt in Berlin erlaubt
hat, geht eindeutig zu weit ... A. Huber berichtet für den RBB sowie moderne21.
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AKTIONISMUS
Gegen Hau-drauf-Politik
Die in den allermeisten Fällen unbegründete Furcht, Opfer von
Gewaltkriminalität zu werden, stellt durchaus ein gesellschaftliches
Problem dar, das durch die oftmals reißerische Berichterstattung der
Boulevardmedien leider noch verstärkt wird. Hierdurch kann eine
problematische Ursache-Wirkungs-Spirale entstehen, meint auch B.
Brodkorb.
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MASSENMEDIEN
Gewalt in den Medien
Die meisten vom Projekt Gewalt-geht-immer dokumentierten Aussagen
verdeutlichen, dass es zum Thema 'Umgang mit Schwerkriminellen' nahezu
ebenso viele Meinungen wie Experten gibt - Christian Pfeiffer und Toni
Feller lassen grüßen. Klar ist nur, dass Eugen Sorg mit seiner
Argumentation für die Existenz des Bösen auf der Welt gänzlich falsch
liegt.
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GESELLSCHAFT
Täter auf sich alleine gestellt
Das Strafmaß für die beiden `U-Bahn-Schläger´ von München, die im
Dezember vorvergangenen Jahres einen Rentner in einer viel beachteten
Gewaltattacke beinahe getötet hätten, trifft nicht überall auf
Zustimmung. Körperverletzung hin, Tötung im Affekt oder im Drogenrausch
her: Sozialpädagogin Dorothea Sprong aus Hamburg-Altona macht der
Sozialpolitik schwere Vorwürfe.
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ZIVILGESELLSCHAFTLICHE INITIATIVEN UNTER DEM DACH VON moderne21:
DIE NAMEN DER BETEILIGTEN SIND AUF DEN JEWEILS VERLINKTEN SEITEN AUFGEFÜHRT
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