Initiative `Dudelstopp - Musik ohne ZwangInitiative `Dudelstopp - Musik ohne Zwang



BEHARRLICHKEIT

Gegner aggressiven Musikvertriebs legen nach

Der Hamburger Verein `Lautsprecher aus!´ unterstützt als Teil der weltweiten `Pipe down´- Bewegung die Initiative `Dudelstopp´ bei ihrem Vorstoß, den `Bundesdeutschen Musikverband e.V.´ (BVMI) zu einer Zusammenarbeit für mehr Verbraucherschutz zu bewegen. Der BVMI ignoriert bisher das Angebot der zivilgesellschaftlichen Initiative 'Dudelstopp', gemeinsam die Einrichtung eines Hilfsfonds für die Opfer aufgedrängter Musik im öffentlichen Raum voranzutreiben. Das Gesprächsangebot an den BVMI wird weiterhin aufrecht erhalten.

Auch der Hamburger Verein `Lautsprecher aus!´ kritisiert die schädlichen Auswüchse der Unterhaltungsindustrie Durch die Solidarität des gemeinnützigen Vereins `Lautsprecher aus!´ mit dem Vorstoß der Dudelstopper erfahren diejenigen, die das Recht auf auditive Selbstbestimmung gestärkt sehen wollen, zusätzliche Unterstützung. Dietrich Claus vom Verein `Lautsprecher Aus !´, dessen Ziele unter anderem von Justus Franz, Kurt Masur und Dieter Hallervorden befürwortet werden, sieht sich dem `11.Gebot – Du sollst nicht lärmen!´ des Schriftstellers Robert Gernhardt verpflichtet: „Unfreiwillige Verbraucher sind letztendlich ebenfalls Verbraucher, denen ein Mindestmaß an Schutz nicht länger vorenthalten werden darf. Wir unterstützen daher das Vorgehen der Initiative `Dudelstopp´, die mit satirischen Mitteln ein Problem ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rückt, unter dem eine wachsende Anzahl von Menschen leidet.“
Die zivilgesellschaftliche Initiative `Dudelstopp´ sieht ihre Aufgabe darin, auf Entscheidungsträger der Musikindustrie zuzugehen, um sie auf Fehlentwicklungen aufmerksam zu machen und gemeinsam mit ihnen nach Lösungen zu suchen. Konkret schlagen die Dudelstopper die Einrichtung eines freiwilligen Hilfsfonds aus Abgaben auf Musikprodukte für diejenigen vor, die sich durch die Geräte der Unterhaltungsbranche beeinträchtigt fühlen. Mit vergleichsweise geringem finanziellen Aufwand könnten Lärmschutzmaßnahmen und öffentliche Aufklärungsarbeit finanziert werden. Auf diese Weise würde zwischen den subjektiv Leidenden und den berechtigten Interessen der Wirtschaft ein Ausgleich geschaffen. Die Dudelstopper sind zuversichtlich, dass die Musikindustrie sich ihren berechtigten und zudem maßvollen Forderungen nicht mehr lange entziehen kann.





ZIVILGESELLSCHAFTLICHE INITIATIVEN UNTER DEM DACH VON moderne21:

DIE NAMEN DER BETEILIGTEN SIND AUF DEN JEWEILS VERLINKTEN SEITEN AUFGEFÜHRT