Initiative `Dudelstopp - Musik ohne ZwangInitiative `Dudelstopp - Musik ohne Zwang



EN DETAIL

Was bisher bei 'Dudelstopp' geschah

Die Projektreihe 'Dudelstopp' ist das älteste, der vier gesellschaftspolitischen Unternehmungen der freien Kunst- und Politikplattform moderne21 aus Berlin. Es startete unter großer öffentlicher Anteilnahme bereits im Frühjahr 2007 und nähert sich seither auf Zickzackkurs seinem eigentlichen Anliegen.

Unter der Erstbesetzung des Projekts ging man bei den damaligen 'Dudelstoppern' alles andere als zimperlich mit Andersdenkenden um. So wurde trotz der Brisanz des Themas selbst vor polemischen Slogans wie `Unter einem wummernden Kopfhörer steckt selten ein wacher Geist´ nicht zurückgeschreckt. Im Internet kursierte ein leider sehr populärer Videoclip zum Thema. Im August 2007 fand ebenfalls noch unter der alten Projektleitung im Berliner Kunsthaus Tacheles eine Podiumsdiskussion zum überambitionierten Thema `Musik ohne Zwang´ statt. Hierbei war glücklicherweise erstmals auch die offizielle Vertreterin der deutschen Beschallungsindustrie zugegen, Frau Sonja Peters, die heute übrigens unser neuausgerichtetes Projekt mit Rat und Tat unterstützt. Der `Verband der deutschen Beschallungsindustrie´ (VDBSI) reagierte damals offiziell auf das Dudelstopp-Projekt: In einer Presseerklärung wurde den damaligen Dudelstopp-Mitgliedern unfairer Umgang mit der Musikindustrie vorgeworfen. Auf den Dudelstopp-Essay `Wer nicht hören will muss leiden´ konterte VDBSI mit dem Text einer fähigen Mitarbeiterin. Im Mai 2008 wurde der polemische Dudelstopp-Clipp "Zoff in der S-Bahn wegen Musik" (bzw. 'Hater gegen Tussi') veröffentlicht und im Berliner `Kunsthaus Tacheles´ vorgestellt. Mit diesem auf jugendliche Internetsurfer ausgerichteten Clipp hatte man eindeutig überzogen, was die Beschallungsindustrie den damaligen 'Dudelstopp'-Verantwortlichen glücklicherweise nachhaltig deutlich machen konnte. Seither steht das Projekt unter neuer Aufsicht durch Frau Sonja Peters.
Für 2010 sind nun weitere konstruktive und mit der Musik- und Unterhaltungsindustrie abgestimmte Aktionen geplant, bei denen auf den zwanglosen Ausgleich zwischen der großen Masse der Musikbefürworter und der kleinen Minderheit von Musikabstinenzlern abgezielt werden wird. Die aggressiven und provokativen Töne aus den frühen Tagen des Projekts 'Dudelstopp' gehören hierbei ganz bewusst der Vergangenheit an. Ein harmonisches Miteinander scheint nach langer Zeit des Missvergnügens auf beiden Seiten möglich.





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