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STEUERN

Akzeptanz von Steuern in Gefahr

Wie sich sehr positive und humanistische Phänomene durch destruktive Kräfte in ihr Gegenteil verkehren lassen, ist gegenwärtig anhand eines unschönen Phänomens zu beobachten: Öffentliche ideologische Bekenntnisse von Bürgern und Prominenten. In Deutschland trat unterstützt durch die Sozialdemokratie in den siebziger Jahren eine beachtliche Anzahl von Frauen ins Rampenlicht der Massenmedien mit dem engagierten und mutigen Bekenntnis, abgetrieben zu haben. So weit so gut für die gerechte Gesellschaft.

Nun sehen sich neuerdings jedoch ermutigt durch den politischen Liberalismus (Wahlkampfslogan `Mehr Netto vom Brutto´) hierzulande Normalbürger verstärkt dazu berufen, ihren Unmut gegenüber einer vermeintlich zu hohen Steuerlast kundzutun. Noch haben sich mit dem für seine politischen Geisterfahrten bekannten Provokationskünstler Leo Greller (`Ich würde meine Steuergelder lieber für mich selbst ausgeben´) allenfalls Prominente der `D-Kategorie´ zu diesem gefährlichen Irrsinn bekannt - aber es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, wann auch höherwertige Personen des öffentlichen Lebens diesem unguten Trend folgen werden. Glücklicherweise haben sich für ihren eigenen Kopf und Starrsinn bekannte Persönlichkeiten wie etwa Karl Lagerfeld, Henryk M. Broder, Dieter Bohlen oder Robert Geiss bislang nicht zum Thema `Lebensfreude durch Steuernzahlen´ geäussert - dies wird jedoch erfahrungsgemäß nur eine Frage der Zeit sein.

Immer mehr Menschen wollen dem Staat das ihm zustehende Geld vorenthaltenDaher erscheint es notwendig, eine Ächtung oder auch eine juristische Generalprävention gegen die Gefährlichkeit des öffentlichen Leugnens der Notwendigkeit, Steuern an den (Sozial-)Staat zu zahlen, ins Leben zu rufen. Es wäre zu überlegen, sogar von mentaler Gewalt - ähnlich wie bei Rufmord oder Beleidigung - zu sprechen, wenn Menschen öffentlich erklären, dass sie wichtige und von verlässlichen Steuereingang abhängige Funktionen des Staates nicht mehr unterstützen möchten, wie die Beseitigung der Ungleichheit zwischen den Menschen, die Stärkung der Europäischen Einheit in Brüssel, die Unterstützung neuer vielfältiger urbaner Lebensstile und die Integration von Migranten. Es muss vorbeugend dagegen vorgegangen werden, dass solche menschenverachtenden Ansichten verstärkt in Umlauf gebracht werden.





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